Was macht meine Kanaren Kreuzfahrt attraktiv?

Strand - Kanaren Kreuzfahrt

Eine Kanaren Kreuzfahrt wie ich sie mir wünsche -

Mei­ne Kana­ren Kreuz­fahrt in den son­ni­gen Süden soll schön wer­den.

Nur weg und her­aus aus dem schmud­de­li­gen und kal­ten Win­ter­wet­ter in Deutsch­land. Dem All­tag ent­flie­hen in die hof­fent­lich war­men Gefil­de auf den Kana­ri­schen Inseln.

Das rich­ti­ge Traum­schiff habe ich bereits gebucht. Ob AIDAMein SchiffMSC oder Phoe­nix – jeder hat sei­nen per­sön­li­chen Favo­ri­ten.

Bald ist es soweit und die Vor­freu­de steigt mit jedem Tag. Eine schö­ne Kabi­ne viel­leicht mit Meer­blick und ent­spann­te Atmo­sphä­re in den Buf­fet-Restau­rants. Schlem­men ohne Tisch­ord­nung und fes­te Zei­ten. Swim­ming­pool und abwechs­lungs­rei­che Sport- und Well­ness­an­ge­bo­te.

Abends unter­halt­sa­me Live-Bands, Shows und wei­te­re Ver­gnü­gun­gen die kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men las­sen. Ein schwim­men­des ***oder **** Hotel das dir die Welt zeigt und dich in die Häfen der sie­ben Kana­ri­schen Inseln und Madei­ra bringt. Vie­le Ange­bo­te, unter denen ich aus­wäh­len kann. Die­se Kana­ren Kreuz­fahrt soll ein unver­gess­li­cher Höhe­punkt wer­den.

Sehen, erleben und spüren

Ab dem Hafen­ein­lauf ist jetzt aber Eigen­in­itia­ti­ve gefragt. Ein Land­gang auf eige­ne Faust oder ich schlie­ße mich einem orga­ni­sier­ten Ree­de­rei Aus­flug an.

Nicht von allen Häfen ist der Strand oder eine inter­es­san­te Sehens­wür­dig­keit kurz mal zu Fuß zu errei­chen. Je nach Lie­ge­platz des Schif­fes kön­nen es auch bis zur nächs­ten Stadt meh­re­re Kilo­me­ter sein.

Natür­lich kann ich auch auf dem Kreuz­fahrt­schiff ver­wei­len und den Pool, die Sau­na oder das Well­ness Resort aus­pro­bie­ren oder mich unge­stört über das reich­hal­ti­ge Buf­fet her­ma­chen. Das Schiff ist nun mein Reich, da die meis­ten Pas­sa­gie­re auf Land­gang sind.

Dafür wäre aber kei­ne Kana­ren Kreuz­fahrt not­wen­dig gewe­sen. Wenn ich schon hier bin, will ich auch die unter­schied­li­chen Inseln mit ihren Bewoh­nern, ihren Sit­ten und Bräu­che ken­nen­ler­nen und die süd­li­che Son­ne genie­ßen.

Die Inseln lassen sich auf unterschiedlichste Art entdecken

Doch wie kann ich auf mei­ner Kana­ren­Kreuz­fahrt hüb­sche Zie­le besu­chen?

Wer ger­ne alte und his­to­ri­sche Städ­te besich­tigt ist mit San Cris­tóbal de La Lagu­na oder Puer­to de la Cruz (nicht die Haupt­stadt San­ta Cruz) auf Tene­rif­fa glück­lich.

Las Pal­mas de Gran Cana­riaSan Sebas­ti­an auf La Gome­ra oder San­ta Cruz de La Pal­ma sind wei­te­re loh­nens­wer­te Zie­le.

Ande­re Haupt­städ­te wie Arre­ci­fe auf Lan­za­ro­te, Puer­to del Rosa­rio in Fuer­te­ven­tu­ra oder Val­ver­de auf El Hier­ro sind nicht so die gro­ßen Ren­ner.

Leicht erreich­ba­re Städ­te wer­den meist gleich­zei­tig von tau­send Kreuz­fah­rern zu Fuß oder dem Shut­tle-Bus erobert. Im Mas­sen­schub geht es durch die engen Gas­sen und Wege. Von Roman­tik und Gemüt­lich­keit bleibt dann oft nicht mehr viel übrig.

Ein orga­ni­sier­ter Aus­flug, ein Miet­wa­gen oder ein Taxi kos­ten aber Geld!

Organisierte Kanaren Kreuzfahrt Ausflüge sind zu teuer?

Auf den ers­ten Blick viel­leicht. Ein ab und zu in Foren und auf Face­book vor­ge­brach­ter Ein­wand. Sicher gibt es eini­ge über­teu­er­te Land­gän­ge, ande­re sind aber durch­aus ihr Geld wert. Umsonst gibt es auch auf den Kana­ren nur die Son­ne und den Atlan­tik.

Orga­ni­sa­ti­on, das rich­ti­ge Timing und ein guter deutsch­spra­chi­ger Rei­se­füh­rer sind Gold wert und kos­ten eben für die erbrach­te Leis­tung. Dafür gibt es aber Ein­bli­cke, Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on und ver­steck­te Orte die selbst nur schwer zu ent­de­cken sind. Oft auch nur exklu­siv für Ree­de­rei-Aus­flü­ge orga­ni­sier­te Besich­ti­gun­gen, Kost­pro­ben oder sons­ti­ge High­lights. Pri­vat gibt es dort kei­nen Zugang.

Wich­tig ist den rich­ti­gen Aus­flug aus­zu­wäh­len und nicht unbe­dingt dem all­ge­mei­nen Trend oder einer schö­nen Beschrei­bung zu fol­gen. Am Vor­tag wer­den die ange­bo­te­nen Tou­ren meist mit einem kur­zen Video auf dem Schiff vor­ge­stellt. Dar­un­ter auch güns­ti­ge Nischen­aus­flüge mit nur weni­gen Teil­neh­mern die mehr an einen Pri­vat­aus­flug erin­nern. Es müs­sen nicht unbe­dingt gro­ße Grup­pen sein.

Alle Teil­neh­mer sind auf den Ree­de­rei-Aus­flü­gen ver­si­chert und das Schiff war­tet auch noch bei ver­spä­te­ter Rück­kehr oder über­nimmt alle anfal­len­den Nach­rei­se Kos­ten. Ein nicht zu unter­schät­zen­der Fak­tor. 

Mit dem eigenen Mietwagen on Tour

Wer sich bereits auf der Insel aus­kennt, kann auch die­se Opti­on wäh­len. Emp­feh­lens­wert aller­dings nur auf den leicht zu befah­ren­den Inseln. Durch die engen und kur­ven­rei­che Stra­ßen zu fah­ren wie z.B. auf La Gome­ra oder La Pal­ma ist für den Fah­rer selbst kein gro­ßes Ver­gnü­gen. Die Ver­ant­wor­tung und das Zeit­ma­nage­ment liegt allein beim Gast. Kein Schiff war­tet auf per eige­ne Faust los­ge­zo­ge­ne Gäs­te.

An Weihnachten/Ostern oder loka­len Fest­ta­gen ste­hen oft nicht aus­rei­chend Miet­wa­gen zur Ver­fü­gung. Eine recht­zei­ti­ge Reser­vie­rung ist erfor­der­lich. Auch bei der mor­gend­li­chen Miet­wa­gen­über­ga­be kommt es zu Staus und Zeit­ver­lust. Oder es sind beson­de­re Geneh­mi­gun­gen für Parks oder Wege erfor­der­lich, die auf die Schnel­le nicht zu erhal­ten sind. Ohne Vor­be­rei­tung oder ent­spre­chen­des Ein­le­sen ist die­se Aus­flugs­art meist nicht son­der­lich ergie­big.

Bleibt noch das Taxi

Die bequems­te Art und meist an der Anle­ge­stel­le im Hafen vor­han­den. Die indi­vi­du­ells­te, aber nicht die bil­ligs­te Trans­port­mög­lich­keit. Vor­aus­set­zung ist ein deutsch- oder gut eng­lisch spre­chen­der Fah­rer. Mehr die Aus­nah­me als die Regel auf den Kana­ren und Madei­ra.

Nicht jeder Taxi­fah­rer ist auch ein guter Rei­se­füh­rer. Oft wer­den zeit­gleich mit den Aus­flugs­bus­sen die mar­kan­ten Sehens­wür­dig­kei­ten ange­steu­ert. Der indi­vi­du­el­le Fak­tor bleibt auf der Stre­cke und mehr den Taxa­me­ter im Auge behal­ten. Für gewünsch­te Besich­ti­gungs­or­te die ander­wei­tig sonst nicht zu errei­chen sind, aber durch­aus inter­es­sant.

Alter­na­ti­ven die schon mehr­fach bei Kreuz­fah­rern nicht nach Wunsch abge­lau­fen sind …doch davon wird auf Face­book nicht ger­ne gepos­tet !!
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Welche Ziele sind nun sehenswert?

Für eine Fahrt ins Blaue ist der kur­ze Insel­auf­ent­halt eigent­lich viel zu scha­de. Etwas Vor­kennt­nis und Infor­ma­ti­on über die Inseln kann nicht scha­den.

Nicht – dass gera­de der Park oder das Muse­um wegen der täg­li­chen Sies­ta oder einem ört­li­chen Fei­er­tag heu­te geschlos­sen hat und schnell noch ein Ersatz­ziel, viel­leicht an der ande­ren Ecke der Insel, gesucht wer­den muss.

Wie rei­he ich sehens­wer­te Zie­le am bes­ten zusam­men? Was muss ich beach­ten oder zu wel­cher Tages­zeit erha­sche ich den schöns­ten Blick vom Mira­dor?

Wel­cher spe­zi­el­ler Café gibt es hier oder wie heißt die typisch kana­ri­sche grü­ne Soße?

Seit 15 Jah­ren beglei­te ich Aus­flü­ge auf den Kana­ren und ken­ne sehr genau die Hin­gu­cker, die attrak­ti­ven Win­kel und die Beson­der­hei­ten der Inseln. Auch die Erwar­tungs­hal­tung der Gäs­te, die Wün­sche – aber auch die ver­säum­ten Gele­gen­hei­ten. Es wäre doch ein Jam­mer den nur kur­zen Insel­auf­ent­halt nicht auch üppig zu nut­zen.

Anre­gun­gen, Ant­wor­ten, Tipps und Vor­schlä­ge – ob orga­ni­siert oder auf eige­ne Faust – alles in mei­nem Rat­ge­ber “KANAREN Kreuz­fahrt Land­aus­flug”.

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Über Manfred Betzwieser 45 Artikel
Als Buchautor, Reiseleiter und begeisterter Naturliebhaber lebe ich seit über 20 Jahren mit der Familie auf der Kanareninsel La Palma. Astronomie, Vulkanismus - aber auch die Kreuzfahrt, mit der ich beruflich verbunden bin, sind meine Steckenpferde. Für deine Meinung, Fragen oder um einfach ins Gespräch zu kommen, gibt es unten das Kommentarfeld ...

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